E-Commerce bei Bertelsmann
Bertelsmann erwägt Alternative für Napster

Die E-Commerce-Sparte des Gütersloher Unternehmens soll nicht allein über den Partner Napster abgewickelt werden. Die Bertelsmann AG habe eine Alternative gefunden.

ddp/vwd GÜTERSLOH. Die Bertelsmann AG, Gütersloh, setzt für den Internet-Vertrieb nicht mehr nur auf ihren Partner Napster. Die Hamburger Firma Snoopstar com. GmbH arbeite an neuer Software, um Musik, Filme und andere Medien im Internet suchen zu können, berichtet die in Hamburg erscheinende Wirtschaftszeitung "Net-Business" in ihrer Samstagausgabe. Das neue Angebot reiche weit über das des US-Partners Napster hinaus. Snoopstar ist 75-prozentige Tochter von Bertelsmann, Snoopstar-Geschäftsführer Andreas Schmidt auch Chef der Bertelsmann E Group. -Commerce

Napster-Chef Hank Barry sei über die Pläne von Snoopstar nicht informiert gewesen, sagte er "Net-Business". Er habe aber Verständnis für das Vorgehen von Bertelsmann, da Napster möglicherweise "einfach zugemacht wird". Napster hatte erst vor zwei Tagen in San Francisco sein neues Geschäftsmodell vorgestellt. Der Musik-Tauschdienst wolle in den kommenden fünf Jahren insgesamt 1 Mrd. $ (rund 2,16 Mrd. DM) an Labels und Künstler zahlen, heißt es auf den Internetseiten von Bertelsmann. Die Beiträge für Nutzer sollen zwischen 2,95 und 9,95 US-$ liegen.

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