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E-Commerce: Dresdner Bank sieht Nachholbedarf des Mittelstandes

ddp BONN. Die Dresdner Bank hat das fehlende Engagement des Mittelstandes im elektronischen Handel (E-Commerce) kritisiert. Die Möglichkeiten würden im Mittelstand bisher nicht in ausreichendem Maße genutzt, bemängelte die Mittelstandsbeauftragte der Dresdner Bank, Margareta Wolf, am Mittwoch vor 600 Mittelständlern im ehemaligen Bundestag in Bonn. "Trotz insgesamt deutlich zunehmender Nutzung gibt es insbesondere bei kleineren und mittleren Unternehmen immer noch eine Anwendungslücke", fügte sie hinzu.



Die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes hänge jedoch entscheidend davon ab, ob es ihm gelinge, die Potenziale der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien auszuschöpfen, betonte Wolf. Ausdrücklich wandte sie sich an die Unternehmen der so genannten "Old Economy". Auch in den klassischen Branchen werde die Wettbewerbsfähigkeit stark von der Kompetenz im Umgang mit den neuen Informationstechnologien geprägt.



Nachholbedarf im E-Commerce sieht auch das Vorstandsmitglied der Dresdner Bank, Joachim von Harbou. "Angesichts der jüngsten Ernüchterung der Internet-Wirtschaft und täglich neuer Meldungen über die Schwierigkeiten junger E-Commerce-Firmen kann ich eine gewisse Zurückhaltung verstehen", sagte von Harbou, der zuständig für das Firmenkundengeschäft ist. Diese Skepsis dürfe jedoch nicht in Tatenlosigkeit münden, die die notwendigen Schritte zur Zukunftssicherung blockiere.

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