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E-Commerce: Meinungen

Das E-Commerce-Weihnachtsgeschäft verläuft nicht gemäß den Erwartungen. Online-Shopping scheint 14 Tage vor Weihnachten das Top erreicht zu haben, so Henry Blodget von Merrill Lynch.

Obwohl viele Internet-Einzelhändler pünktliche Lieferung vor Weihnachten garantieren, sind Verbraucher nicht bereit, auf die letzte Minute Geschenke einzukaufen. Blodget glaubt dennoch, dass Amazon im vierten Quartal einen Umsatz von einer Milliarde Dollar einfahren wird. Im Gegensatz zu den meisten Internetseiten, deuten die Seitenabrufe bei dem Auktionsdienst Ebay auf ein weiterhin robustes Geschäft. Vergangene Woche lagen die Abrufe 55 Prozent über dem Vorjahr.



Laut Goldman Sachs haben sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahresweihnachtsgeschäft, die über das Web kommen, verdoppelt. Dennoch bleiben die Analysten sehr skeptisch. "Wir gehen nach wie vor davon aus, dass sich das Umsatzwachstum verlangsamen wird", heißt es. Es gebe keine Rallye in der nächsten Zeit für Werte wie Amazon und andere Online-Händler. Daher raten sie auch deutlich davon ab, jetzt in diese Werte einzusteigen mit der Hoffnung, diese zu Schnäppchenpreisen zu erstehen.



"Nur sehr wenige, klare E-Commerce-Marktführer" hätten die Chance, vom Weihnachtsgeschäft zu profitieren. Namen nennt Goldman Sachs in diesem Zusammenhang nicht. Allerdings wird Amazon noch einmal als ein solcher Marktführer benannt. Verbraucher seien mit ihren Käufen über das Internet zufrieden: sie geben mehr pro Order aus und drei Viertel aller Kunden beabsichtigen, auch weiterhin über das Web Einkäufe zu tätigen.

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