E-Commerce
Online-Verkauf profitiert vom 11. September

Die darbende E-Commerce-Branche hat Unterstützung aus einer unerwarteten Richtung bekommen. Die Rating-Agentur Standard&Poor?s hat in den USA eine Zunahme des Online-Verkaufs in den letzten zwölf Monaten festgestellt.

hon DÜSSELDORF. Als Grund dafür vermuten die Marktforscher die Terroranschläge vom 11. September. Das sagte Standard&Poor?s-Analyst Scott Kessler gegenüber dem Wall Street Journal. Kessler führt das darauf zurück, dass die Kunden aus Angst und Verunsicherung mehr zu Hause bleiben und ihre Einkäufe von dort aus erledigen.

Parallel dazu haben sich die Reise-Ausgaben von ihrem Einbruch nach dem 11. September erholt. Gebucht werden die Reisen zunehmend über das Netz.

Vor allem die Branchen-Größen wie eBay, Expedia und Amazon können nach Angaben des Wall Street Journals von diesen Trends profitieren. Für das erste Quartal 2002 erwarten die von Thomson/FirstCall befragten Analysten einen Umsatzanstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei eBay sollen es im ersten Quartal fast 59 Prozent Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal und 11 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2001 werden.

Das Reise-Portal Expedia soll nach den durchschnittlichen Analysten-Schätzungen gar 61 Prozent mehr Umsatz im Jahresvergleich erwirtschaften. "Das Geschäft kam sehr viel schneller zurück, als viele Leute glaubten - ich eingeschlossen", gesteht Robert Simson, Analyst bei William Blair & Co, gegenüber dem Wall Street Journal.

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