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E-Finance Lab mit Online-Benchmarker zu Finanzprozessen

Aufbauend auf der empirischen Financial-Chain-Untersuchung mit den 1.000 größten Unternehmen in ...

Aufbauend auf der empirischen Financial-Chain-Untersuchung mit den 1.000 größten Unternehmen in Deutschland(ohne Banken und Versicherungen) wendet sich das E-Finance Lab jetzt mit einem neuen Online-Service an große und auch mittelständische Unternehmen. Die gemeinsame Forschungseinrichtung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt bietet über das Internet einen kostenfreien Dienst zum Benchmarking auf dem Gebiet des Financial Chain Management (FCM) an. Der Nutzer kann seine Daten zu den Finanzprozessen im Unternehmen über das Internet in das System einpflegen und so Vergleiche mit Gruppen anderer Unternehmen herstellen. Beispielsweise wird den Teilnehmern über den Dienst die Möglichkeit gegeben, ihre eigenen Antworten im direkten Vergleich zur Gesamtstichprobe und zu anderen Unternehmen der eigenen Branche unmittelbar einzusehen. Durch die aggregierte Darstellung der Vergleichswerte sind keine Rückschlüsse auf die Angaben einzelner anderer Unternehmen möglich.
Unternehmen, die wissen wollen, wie sie mit ihren Finanzprozessen im Vergleich zu anderen dastehen, können im Internet unter http://www.efinancelab.com/benchmarker den Online-Benchmark kostenlos nach einer Registrierung durchführen. Die Ergebnisse werden sowohl textuell als auch grafisch aufbereitet. Über ein Login können Unternehmen ihre Daten einfach auf dem neuesten Stand halten. Sämtliche Änderungen werden bei der Auswertung "on-the-fly" berücksichtigt. Mit anderen Worten: Die Auswertung spiegelt zu jedem Zeitpunkt den aktuellen Datenbestand wider.
Die Untersuchung hat unter anderem zutage gefördert, dass die Optimierung der Financial Chain künftig für die Unternehmen eine erfolgskritische Rolle spielen wird. Dabei kommt der richtigen Balance zwischen Kompetenzaufbau und Prozessgestaltung im eigenen Unternehmen einerseits und der Auslagerung von Geschäftsprozessen andererseits eine zentrale Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg zu. Die Ergebnisse der Studie werden im Juni in Buchform erscheinen. Weitere wichtige Informationen zur Financial Chain finden sich unter http://www.fscm.info.
Das E-Finance Lab wird von der Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt gemeinsam mit Accenture, Deutsche Bank, Deutsche Postbank, FinanzIT, IBM, Microsoft, Siemens, T-Systems, DAB bank, IS.Teledata AG und VR- NetWorld GmbH getragen. Ziel des interdisziplinären Forschungsprojektes ist es, die Industrialisierung in der Finanzwelt zu fördern. Unter Leitung der Frankfurter Wirtschaftsprofessoren Wolfgang König, Bernd Skiera und Mark Wahrenburg sowie des Darmstädter Informatik-Professors Ralf Steinmetz identifizieren 15 Forscher Verbesserungspotenziale bei den traditionellen Wertschöpfungsketten der Finanzbranche sowie den Finanzprozessen von Unternehmen verschiedenster Branchen. Dabei entwickeln und erproben sie auch Verfahren zur Gestaltung neuartiger Finanzprodukte. Der Begriff E-Finance verdeutlicht, dass Innovationen in der Finanzbranche über einen verstärkten Einsatz netzbasierter Informations- und Kommunikationssysteme möglich sind.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 18.05.2004

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