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E-Mail in der Westentasche

E-Mail ist das, was man gemeinhin als Killerapplikation bezeichnet. Jeder braucht es, jeder benutzt es. Hat man es einmal, will man es nie wieder hergeben. E-Mail ist der Dienst, auf den sich die erste Erfolgswelle des Internets zurückführen lässt.

Nun, was ist mit einer mobilen E-Mail Lösung? Wenn das so nach Killerapplikation richt, wo ist denn die mobile Variante?

In Asien und den USA gibt es sie. Der Erfolg von i-mode in Japan ist im wesentlichen auf die E-Mail-Funktionalität zurückzuführen. In den USA gibt es die sogenannten 2-Way-Pager. Das sind eigentlich nichts anderes als mobile E-Mail-Terminals. Marktführer ist hier RIM (Research in Motion) mit ihrer Blackberry Produktreihe. Motorola versucht mit einem ähnlichen Dienst an RIMs Erfolg zu partizipieren. Weitere Vertreter der Westentasche-E-Mailer sind die sogennannte Wireless ISP, wie z.B. Omnisky, GoAmerica oder auch Palm.net , die jeweils auf Basis von Palm oder WindowsCE PDAs E-Mail-Lösungen anbieten.

Und was ist mit Deutschland? Der deutsche Vertreter dieser Gattung heißt zur Zeit SMS. Besonders die Jugend liebt es, mit diesem Medium zu kommunizieren. Für eine "richtige" mobile E-Mail-Lösung fehlte bislang die Basis, nämlich ein paketbasiertes Übertragungsverfahren. Dies ist notwendig, damit der Nutzer eine Benachrichtigung erhält, wenn eine neue Nachricht eingeht.

Wenn GPRS flächendeckend verfügbar ist, wird es schnell solche Lösungen wie in den USA geben. RIM steht in den Startlöchern und hat seinen Dienst bereits für Europa angekündigt. Auch andere Wireless ASPs (z.B. Omnisky) drängen auf den europäischen Markt. Machen wir uns auf ein paar spannende neue Produkte gefasst.

Wenn Sie mir schreiben wollen, dann finden Sie meine E-Mail-Adresse unten. Im Moment lese ich meine Mail am PC, aber wer weiß, in ein paar Monaten landen Sie vielleicht direkt in meiner Westentasche. Ich freue mich drauf!

Schreiben Sie dem Autor: hbothmer@b2motion.de

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