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E.ON erhöht nach Halbjahreszahlen für bereinigtes Ebit 2004-Prognose

Der Energieversorger E.ON hat im ersten Halbjahr sein Ergebnis deutlich gesteigert und seine Prognose für das Geamtjahr 2004 angehoben. "In allen Market Units haben wir die Effizienz nochmals gesteigert und weitere operative Verbesserungen erzielt. Die Zahlen für das erste Halbjahr zeigen das eindrucksvoll. Daher haben wir den Ausblick für das Gesamtjahr 2004 erneut verbessert", sagte Vorstandschef Wulf Bernotat am Donnerstag in Düsseldorf.

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Energieversorger E.ON hat im ersten Halbjahr sein Ergebnis deutlich gesteigert und seine Prognose für das Geamtjahr 2004 angehoben. "In allen Market Units haben wir die Effizienz nochmals gesteigert und weitere operative Verbesserungen erzielt. Die Zahlen für das erste Halbjahr zeigen das eindrucksvoll. Daher haben wir den Ausblick für das Gesamtjahr 2004 erneut verbessert", sagte Vorstandschef Wulf Bernotat am Donnerstag in Düsseldorf.

Der größte Stromkonzern Deutschlands rechnet nun wegen der "erfreulichen" Ergebnisentwicklung in allen Märkten für den gesamten E.ON-Konzern mit einem zweistelligen prozentualen Ergebniszuwachs. Bisher hatte E.ON für 2004 ein operatives Ergebnis über den Rekordwert des Vorjahres prognostiziert. Trotz weiterer operativer Verbesserungen geht das Unternehmen aber weiter von einem Konzernüberschuss aus, der voraussichtlich unter dem Ergebnis von 2003 liegen wird. Im laufenden Jahr werde das hohe Niveau des Vorjahres nicht erreicht, da die Sondererlöse in diesem Jahr nicht so hoch ausfallen würden.

Aktie Legt ZU

Der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) kletterte im ersten Halbjahr um 21 % auf 4,208 Mrd. ? und übertraf dabei die Analystenschätzungen. Die Experten hatten im Durchschnitt ein Ebit von 4,019 Mrd. ? erwartet. Zu der Ergebnisverbesserung beigetragen hat E.ON zufolge vor allem die erstmalig ganzjährige Einbeziehung von E.ON Ruhrgas sowie einiger europäischer Energieversorger. Zudem verwies das Unternehmen auf positive Sondereffekte.

Die E.ON-Aktie verteuerte sich am frühen Nachmittag um 1,41 % auf 57,65 ?. Das Börsenbarometer DAX fiel gleichzeitig um 0,91 % auf 3 645,25 Punkte. "Die Zahlen sind durch die Bank besser als die Erwartungen", sagte ein Händler. Der Ausblick runde das positive Bild von dem Ergebnis ab. Die verhaltene Reaktion könnte darauf gründen, dass die Stellungnahmen des Unternehmens zum Gesamtjahr nicht wirklich neu seien. "Deswegen gibt es nur begrenzt positive Impulse für die Aktie", sagte der Börsianer.

Umsatz UND Überschuss Über Vorjahr

Der Umsatz erhöhte sich in den ersten sechs Monaten auf 25,594 (Vorjahr: 24,1) Mrd. ?. Beim Überschuss verbuchte E.ON ein leichtes Plus von 2,753 Mill. ? auf 2,815 Mrd. ?. Die von dpa-AFX befragten Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 25,544 Mrd. ? und einen Überschuss von 2,339 Mrd. ? erwartet.

Im Kerngeschäft Energie stiegen die Stromlieferungen in den ersten sechs Monaten um 4 %. Dabei profitierte das Unternehmen im Wesentlichen von der Einbeziehung der tschechischen Regionalstromversorger JME und JCE sowie des schwedischen Energieversorgungsunternehmens Graninge. Der Gasabsatz sank hingegen auf Grund der milden Witterung um 2 % zum Vorjahr.

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