E-Plus gewinnt die wenigsten Kunden
Mobilfunk verzeichnet immer noch Zuwächse

Der drittgrößte Mobilfunknetzbetreiber E-Plus hat im Schlussquartal des Jahres 2002 den geringsten Neukundenzuwachs der vier Branchenanbieter in Deutschland verzeichnet.

Reuters BONN. Wie aus dem am Mittwoch in Bonn veröffentlichten Jahresbericht der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hervorgeht, gewann E-Plus im vierten Quartal 2002 rund 260 000 neue Mobilfunkkunden und steigerte seine Kundenzahl damit auf 7,3 Millionen. Das Unternehmen wollte sich zu den Reuters-Berechnungen nicht äußern und verwies auf die Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen durch die Muttergesellschaft KPN am 3. März.

Stärker als E-Plus wuchsen im letzten Viertel des Jahres 2002 die drei Wettbewerber T-Mobile, Vodafone D2 sowie O2, die jeweils über Kundenzuwächse zwischen knapp 300 000 und knapp 900 000 berichtet hatten. Die drei E-Plus-Konkurrenten vereinigten zum Jahresschluss rund 51,9 Mill. Mobilfunkkunden auf sich.

Insgesamt stieg die Zahl der Mobilfunkkunden in Deutschland dem Jahresbericht der Regulierungsbehörde zufolge im vergangenen Jahr weiter an und summierte sich auf 59,2 Million nach 56,24 Mill. Ende 2001. Die Marktdurchdringung erreichte damit zum Jahresende 2002 den Angaben zufolge 71,7 % nach 68,2 % zwölf Monate zuvor.

Der deutsche Mobilfunkmarkt wird seit Jahren von T-Mobile und Vodafone D2 dominiert, die auf einen Marktanteil von zusammen rund 80 % kommen. Die beiden kleineren Mobilfunknetzbetreiber E-Plus und O2 teilen sich den jüngsten Daten zufolge die restlichen 20 % im Verhältnis zwei Drittel zu einem Drittel. Dem Jahresbericht der Regulierungsbehörde zufolge nutzen bisher nur wenige Mobilfunkkunden die jüngst eingeführte Möglichkeit, ihre Rufnummer bei einem Anbieterwechsel mitzunehmen. Bis Ende Januar 2003 registrierte die Behörde 14 928 Fälle, in denen Kunden ihre Rufnummer bei einem Anbieterwechsel beibehalten hätten.

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