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E-Plus setzt bei Umts-Netzausbau auf neue Technik

Der Mobilfunkbetreiber E-Plus will den Umts-Netzausbau mit einer neuen Technik wirtschaftlicher machen und Antennenstandorte einsparen. Auf Fernseh- und Industrietürmen mit mehr als 100 Meter Höhe sollen stark bündelnde Antennen zum Einsatz kommen und große Gebiete in hervorragender Qualität mit Umts versorgen.

dpa DÜSSELDORF. Der Mobilfunkbetreiber E-Plus will den Umts-Netzausbau mit einer neuen Technik wirtschaftlicher machen und Antennenstandorte einsparen. Auf Fernseh- und Industrietürmen mit mehr als 100 Meter Höhe sollen stark bündelnde Antennen zum Einsatz kommen und große Gebiete in hervorragender Qualität mit Umts versorgen.

Ein entsprechendes Patent auf das so genannte Ultra-High- Site-Prinzip (UHS) sei inzwischen angemeldet worden, teilte das Düsseldorfer Unternehmen am Freitag mit.

"Mit dem Einsatz von UHS sind wir in der Lage, das Netz schneller und flexibler als der Wettbewerb aufzubauen", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung von E-Plus, Uwe Bergheim. Hinzu kämen die Einsparungen im Vergleich zum konventionellen Netzaufbau. Den Angaben zufolge kann eine UHS im Durchschnitt acht herkömmliche Umts-Standorte ersetzen. Bis zum Jahresende will E-Plus bundesweit 200 solcher Standorte statt 1500 konventionelle Basisstationen aufbauen.

Die Einsparungen bezifferte der drittgrößte deutsche Mobilfunkbetreiber auf insgesamt 60 Mill. ? bis 2005. Die Funkreichweite einer UHS soll in einer Stadt zwei bis vier Kilometer betragen. Für eine Stadt wie Erlangen mit rund 100 000 Einwohner reiche beispielsweise ein einziger angemieteter Standort auf einem Industrieschornstein aus, um das Stadtgebiet mit Umts zu versorgen. Auf dem 234 Meter hohen Düsseldorfer Rheinturm ersetze eine UHS sogar 40 herkömmliche Standorte.

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