EADS-Aktien gaben nach
Keine unmittelbaren negativen Folgen durch United

Die nächsten Flugzeug-Lieferungen an United seien nicht vor 2004 vorgesehen, teilte das zu 80 % zum europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS gehörende Unternehmen mit.

Reuters LONDON. Die hoch verschuldete US-Fluglinie United Airlines hatte am Montag wie erwartet Gläubigerschutz beantragt.

"Wir haben das letzte Flugzeug im Oktober dieses Jahres ausgeliefert und bis Anfang 2004 sind für United keine weiteren Maschinen mehr vorgesehen", sagte Airbus-Sprecherin Barbara Kracht der Nachrichtenagentur Reuters telefonisch vom Airbus - Stammsitz in Toulouse. Airbus habe keine Forderungen mehr gegen United. Alles sei bezahlt worden, fügte sie hinzu.

United verfügt über die weltweit drittgrößte Flugzeugflotte. Mehr als ein Viertel davon - 152 Maschinen - sind Airbus-Jets. Für die Jahre 2004 bis 2007 hat United der Sprecherin zufolge 42 Flugzeuge der Typen A319 und A320 bestellt.

Analysten vermuteten, dass einige Flugzeugbestellungen bei Airbus und auch beim US-Konkurrenten Boeing entfallen könnten, weil United im Rahmen der angestrebten finanziellen Umstrukturierung seine Aktivitäten straffen werde. Wenn United darüber hinaus geleaste Flugzeuge zurückgeben sollte, würde nach Einschätzung von Analysten Druck auf Nachfrage und Preise entstehen.

EADS-Aktien verloren am Montag an der Börse in Paris in einem generell schwächeren Markt 0,95 % auf 11,53 Euro.

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