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EADS an deutschem Werftenverbund interessiert - Gespräche mit Thyssen-Krupp

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat sein Interesse an einem Einstieg im neuen deutschen Werftenverbund bekundet.

dpa-afx FRANKFURT. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat sein Interesse an einem Einstieg im neuen deutschen Werftenverbund bekundet. "Wir sind an einer Beteiligung interessiert und reden mit Thyssen-Krupp darüber", sagte der Chef der European Aeronautic Defence and Space Company (EADS), Rainer Hertrich, auf einer Veranstaltung verschiedenen Medien, unter anderem der "Börsen-Zeitung" (Dienstagausgabe). Der Konzern halte sich alle Möglichkeiten offen, in welcher Form ein möglicher Einstieg vonstatten gehen könnte.

Anfang Oktober war der Zusammenschluss der Thyssen-Krupp-Werften mit der Kieler Howaldtswerke Deutsche Werft (HDW) besiegelt worden. Am entstandenen Werftenverbund hält Thyssen-Krupp 75 Prozent, 25 Prozent des Kapitals hält die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft One Equity Partners (OEP). EADS wird dem Bericht zufolge nachgesagt, dieses OEP-Paket übernehmen zu wollen. Thyssen-Krupp sagte der "FAZ", man führe "ergebnisoffene Gespräche" mit möglichen Partnern, es würden aber keine zielgerichteten Verhandlungen mit EADS geführt.

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