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EADS-Aufsichtsrat diskutiert kommende Woche über Langstreckenjet A350

Der Aufsichtsrat des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS wird in der kommenden Woche über die Entwicklung des neuen Langstreckenjets A350 diskutieren. Das kündigte Airbus-Chef Noel Forgeard am Dienstag an.

dpa-afx TOULOUSE. Der Aufsichtsrat des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS wird in der kommenden Woche über die Entwicklung des neuen Langstreckenjets A350 diskutieren. Das kündigte Airbus-Chef Noel Forgeard am Dienstag an. Falls das Gremium dem Projekt zustimme, werde nach Krediten für den A350 Ausschau gehalten. Forgeard wollte keine Angaben zum benötigten Kapital für das A350-Modell machen.

Das "Handelsblatt" hatte in seiner Dienstagausgabe berichtet, dass Airbus kurz vor dem offiziellen Verkaufsstart des A350 stehe. Aus dem Unternehmen heiße es, man werde rund drei Mrd. Euro in die umfangreiche Weiterentwicklung der A330-200 investieren, schrieb das Blatt weiter. Dieser Flugzeugtyp sei auf dem Markt aktuell zwar sehr erfolgreich, aber auf mittlere Reichweiten beschränkt. Der neue Airbus A350 für rund 250 Passagiere solle bei einer Reichweite von 13 900 Kilometern auch Langstrecken bedienen können.

Die A350 setzt den US-Konkurrenten Boeing unter Zugzwang, weil sie einer Langstreckenversion des Modells 7E7 "Dreamliner" zuvorkommen könnte. Der besonders sparsame Boeing-Jet mittlerer Größe gilt als wichtiges Produkt im Sortiment von Boeing. Airbus gehört zu 80 Prozent EADS und zu 20 Prozent der britischen BAE Systems .

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