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EADS begrüßt Ja des Bundestags zur zweiten Eurofighter-Tranche

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat das Ja des Bundestags zur zweiten Eurofighter-Tranche begrüßt.

dpa-afx FRANKFURT. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat das Ja des Bundestags zur zweiten Eurofighter-Tranche begrüßt. "Mit der heutigen Zustimmung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags ist von deutscher Seite der Weg für die viernationale Vertragsunterzeichnung des lange erwarteten zweiten Eurofighter-Abrufs frei", kommentierte der Co-Chef der EADS, Rainer Hertrich, am Donnerstag die parlamentarische Freigabe der Eurofighter-Beschaffung.

Tom Enders, Leiter der EADS-Division Defence and Security Systems (DS), unterstrich die positive Signalwirkung dieser Entscheidung auf die noch laufenden Schlussabstimmungen der anderen Teilnehmerländer. "Dies ist ein guter Tag für die Luftwaffen der Nato - und EU-Partner Deutschlands, Großbritanniens, Italiens und Spaniens, die nun insgesamt 236 weitere moderne Kampfflugzeuge erhalten können."

'Wichtiger Meilenstein'

Der Chef des DS-Geschäftsbereichs Militärflugzeuge, Johann Heitzmann, zeigte sich über den Bundestags-Beschluss erleichtert. Nun sei eine mehrmonatige Phase der Ungewissheit über den Programmfortgang beendet und die erforderliche Planungssicherheit für alle Beteiligten auf gutem Wege. "Mit der jetzt erfolgten Freigabe durch das Parlament hat die deutsche Seite alle Voraussetzungen geschaffen, dass der bereits am 24. November paraphierte Vertrag zwischen der Auftraggeber-Organisation Netma und der Eurofighter Gmbh noch vor Jahresende unterzeichnet werden kann." Dies sei ein wichtiger Meilenstein für das Eurofighter-Konsortium und die europäische Luftfahrtindustrie.

Die vom Haushaltsausschuss des Bundestags nunmehr freigegebene Tranche zwei ist laut EADS der zweite Teilauftrag des insgesamt 620 Flugzeuge für die vier Partner-Luftstreitkräfte umfassenden Rahmenvertrags. Von den 236 Maschinen dieses Fertigungsloses wird die deutsche Luftwaffe 68 und die spanische 33 erhalten. Von den 148 Eurofighter-Flugzeugen der ersten Produktionstranche sind bereits 34 von den vier Luftwaffen übernommen worden, wie der Konzern meldete. Derzeit befänden sich weitere 50 Maschinen in den Endmontagelinien der Industrie. Die übrigen seien in den unterschiedlichsten Stadien der Serienfertigung.

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