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Eads-Chef erwartet für 2005 ein zweistelliges Wachstum beim Airbus-Absatz

(dpa-AFX) Frankfurt/Paris - Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Eads < Pead.PSE > < EAD.FSE > rechnet im kommenden Jahr mit einem deutlichen Absatzanstieg beim Flugzeugbauer Airbus. "Bei den kommerziellen Airbus-Flugzeugauslieferungen erwarten wir im nächsten Jahr einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich", sagte Eads-Chef Rainer Hertrich der "Börsen-Zeitung" (Mittwochausgabe). Es mehrten sich die Anzeichen, dass der Aufschwung relativ stark sein werde. Das Passagier- und Frachtaufkommen der Luftfahrtgesellschaften steige weltweit. Eads ist zu 80 Prozent an Airbus beteiligt.

(dpa-AFX) Frankfurt/Paris - Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Eads < Pead.PSE > < EAD.FSE > rechnet im kommenden Jahr mit einem deutlichen Absatzanstieg beim Flugzeugbauer Airbus. "Bei den kommerziellen Airbus-Flugzeugauslieferungen erwarten wir im nächsten Jahr einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich", sagte Eads-Chef Rainer Hertrich der "Börsen-Zeitung" (Mittwochausgabe). Es mehrten sich die Anzeichen, dass der Aufschwung relativ stark sein werde. Das Passagier- und Frachtaufkommen der Luftfahrtgesellschaften steige weltweit. Eads ist zu 80 Prozent an Airbus beteiligt.

Im Interview kündigte Hertrich zudem an, dass das A380-Programm "um das Jahr 2012 herum" - rund sechs Jahre nach Markteinführung des Großraumflugzeugs - mit etwa 250 abgesetzten Maschinen die Gewinnschwelle erreichen soll. Derzeit hätten weltweit zwölf Fluggesellschaften insgesamt 133 A380 bestellt. Bis zum Jahresende rechne er damit, dass Airbus einen weiteren Kunden in Asien für den Riesenjumbo hinzu gewinne.

Das Airbus-Sparprogramm, das bis 2006 Einsparungen von bis zu 1,5 Milliarden Euro vorsieht, läuft Hertrich zufolge nach Plan. "Wir haben bereits 90 Prozent der Summe von 1,5 Milliarden Euro eindeutig festgeschrieben. Die restlichen 10 Prozent wollen wir noch bis zum Oktober definieren", sagte Hertrich.

Neue Aussagen zur Jahresprognose machte Hertrich nicht und verwies auf die Vorlage der Eads-Halbjahreszahlen am Donnerstag (29. Juli). Der Eads-Konzern hatte Mitte Juli wegen einer Bilanzanpassung seine Prognose für 2004 beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,8 auf 1,93 Milliarden Euro erhöht. Experten rechnen aber damit, dass Eads seine Prognose anheben wird.

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