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EADS-Chef zuversichtlich bei Vertrags-Verhandlungen mit britischer Regierung

Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS wird sich aus Sicht seines Chefs Philippe Camus wohl bald mit der britischen Regierung über einen milliardenschweren Auftrag einigen.

dpa-afx PARIS/BANGKOK. Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS wird sich aus Sicht seines Chefs Philippe Camus wohl bald mit der britischen Regierung über einen milliardenschweren Auftrag einigen. "Die Verhandlungen verlaufen sehr positiv und ich bin überzeugt, dass wir nahe an einem günstigen Ergebnis sind", sagte Camus am Donnerstag in Bangkok.

Bei dem Auftrag geht es um die Ausrüstung der Royal Air Force mit neuen Tankflugzeugen von Airbus. Der Auftrag hat einen Wert von 13 Mrd. Pfund (rund 19 Mrd. Euro).

Die "Financial Times" hatte am Vortag berichtet, dass Airbus um diesen Auftrag bangen müsse. Das Ministerium erwäge, die geplante Ausrüstung der Royal Air Force mit neuen Tankflugzeugen von Airbus zu stoppen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf ein Schreiben des Beschaffungsamtes. Das Beschaffungsamt habe Airbus ein Ultimatum bis Ende des Jahres gesetzt, um einen überarbeiteten Vertrag vorzulegen. Streitpunkt seien vor allem die Leasing-Bestimmungen des Vertrages.

Airbus gehört zu 80 Prozent der European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) und zu 20 Prozent zum britischen Rüstungskonzern BAE Systems .

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