EADS
Kommentar: Dickes Polster

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS versucht mit ruhiger Hand und einigen Tricks durch die Turbulenzen der Luftfahrtkrise zu steuern.

mwb DÜSSELDORF. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS versucht mit ruhiger Hand und einigen Tricks durch die Turbulenzen der Luftfahrtkrise zu steuern. Dabei stützt sich die größte Tochter Airbus vor allem auf das dicke Auftragspolster von 1 500 Flugzeugen. Das reicht noch für fünf Jahre. Aber auf den mittelfristig guten Perspektiven kann sich der Konzern nicht ausruhen. Denn die Kunden haben akute Probleme.

Der Gefahr weiterer Stornierungen will EADS mit forcierter Absatzfinanzierung begegnen. Mit bis zu 1,8 Milliarden Euro zusätzlich will Finanzchef Axel Arendt der klammen Kundschaft unter die Arme greifen. Dass die Luftfahrtkrise den Konzern härter trifft, als er zugeben will, ist auch an der außerordentlichen Ergebnisrechnung abzulesen. Damit es nicht allzu schlecht aussieht, werden darin kurzerhand die Entwicklungskosten für das neue Großraumflugzeug A380 ausgeklammert.

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