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EADS möchte BAE Systems bei Kampflugzeugen an Bord nehmenDPA-Datum: 2004-07-09 10:18:53

PARIS (dpa-AFX) - Der europäische Flugtechnikkonzern EADS < EDS.ETR > möchte beim Bau von Kampfflugzeugen die britsche BAE Systems < BA..ISE > < BSP.FSE > dauerhaft ins Boot holen. BAE Systems ist bereits an der EADS-Tochter Airbus beteiligt. "Ich hoffe, dass die Briten zu uns stoßen, um eine Gruppe in der Militärluftfahrt zu bilden, die über erste Studien hinaus geht", sagte der EADS-Co-Präsident Manfred Bischoff der Pariser Wirtschaftszeitung "Les Echos" (Freitagausgabe).

PARIS (dpa-AFX) - Der europäische Flugtechnikkonzern EADS < EDS.ETR > möchte beim Bau von Kampfflugzeugen die britsche BAE Systems < BA..ISE > < BSP.FSE > dauerhaft ins Boot holen. BAE Systems ist bereits an der EADS-Tochter Airbus beteiligt. "Ich hoffe, dass die Briten zu uns stoßen, um eine Gruppe in der Militärluftfahrt zu bilden, die über erste Studien hinaus geht", sagte der EADS-Co-Präsident Manfred Bischoff der Pariser Wirtschaftszeitung "Les Echos" (Freitagausgabe).

Darüberhinaus strebt Bischoff eine engere Zusammenarbeit mit der französischen Dassault Aviation an, an der EADS bereits mit 46 Prozent beteiligt ist. Die Europäer dürften nicht den Fehler wiederholen, getrennt Kampfflugzeuge zu entwickeln. Dassault tritt mit seiner "Rafale" gegen den "Eurofighter" an, bei dem EADS mit BAE Systems und der italienischen Alenia kooperiert. Kampf- und Erkundungsdrohnen wollen Dassault und EADS bereits gemeinsam entwickeln.

Bischoff bezeichnete die European Aeronautic, Defense and Space Company (EADS) als "einzige wirklich europäische Gruppe" und vier Jahre nach der Gründung als Erfolg. Die "manchmal komplizierte" Doppelstruktur mit zwei Präsidenten, zwei geschäftsführenden Managern und drei Firmensitzen hänge von der "politischen Umwelt" in den Heimatländern Deutschland und Frankreich ab. Er sei "bereit zu erwägen", der EADS entsprechend der politischen Integration Europas einen Sitz, einen Präsidenten und einen Chefmanager zu geben.

Am Ertragsziel einer operativen Marge von zehn Prozent bis 2007 hält EADS fest. Der Hauptkonkurrent Boeing gehe implizit von einer noch höheren Marge aus, sagte er. In den USA würden höhere Margen für Hersteller akzeptiert als in Europa.

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