EADS rechnet mit Gewinnrückgang
Riesenflieger kostet mehr Geld

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS NV rechnet wegen steigender Forschungs- und Entwicklungskosten für das Großraumflugzeug A380 für das laufende Jahr mit einem Gewinnrückgang.

Reuters AMSTERDAM. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Goodwill-Abschreibungen (Ebit) werde 2002 nur noch bei 1,2 Milliarden Euro liegen, teilte die EADS am Montag am Unternehmenssitz in Amsterdam mit.

Im vergangenen Jahr übertraf der deutsch-französische Konzern mit einem Ebit-Wachstum um 21 Prozent auf 1,69 Milliarden (korrekt) Euro sein Ertragsziel. Die Aktionäre sollen eine konstante Dividende von 0,50 Euro erhalten. Den Rückgang der Airbus-Auslieferungen auf 300 von 325 Stück könnten steigende Umsätze in den Sparten Rüstung und Raumfahrt nicht ganz ausgleichen. Bei einem gleich bleibenden Dollarkurs rechne die EADS 2002 mit einem Umsatzrückgang um zwei Prozent auf 30,2 (Vorjahr 30,8) Milliarden Euro.

Der Auftragseingang werde dieses Jahr erneut deutlich höher liegen als der Umsatz, hieß es weiter. Die EADS erwarte, den in Deutschland noch umstrittenen Auftrag für den Militär-Transporter A400M über 18 Milliarden Euro 2002 endgültig buchen zu können. Der Bestand an Aufträgen soll auf über 190 (Ende 2001: 183) Milliarden Euro steigen.

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