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EADS Space fürchtet Verlust europäischer Raketenkompetenz

Europa könnte nach den Worten des Chefs von EADS Space , François Auque, Kompetenz im Bereich Trägerraketen und strategische Raketen verlieren, weil für die Entwicklungsabteilungen Geld fehlt.

dpa-afx PARIS. Europa könnte nach den Worten des Chefs von EADS Space , François Auque, Kompetenz im Bereich Trägerraketen und strategische Raketen verlieren, weil für die Entwicklungsabteilungen Geld fehlt. "Ab 2005 findet sich die europäische Industrie mit einem um fast ein Drittel niedrigeren Budget wieder", sagte Auque der Pariser Finanzzeitung "La Tribune" (Mittwochausgabe). Nach dem Fehlstart der Ariane fünf ECA seien 200 Mill. Euro jährlich aus dem Budget zur Entwicklung neuer Raketen in das Ariane-Budget umgeleitet worden. "Es ist also nötig, zivile Finanzmittel zu mobilisieren."

EADS Space ist im abgelaufenen Jahr nach Auques Worten in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Umsatz liege bei 2,6 Mrd. Euro. Die Integration der Produktion habe es ermöglicht, bei leicht steigendem Umsatz die Zahl der Mitarbeiter um 30 Prozent zu senken. Heute biete EADS Space als einziges Unternehmen neben Boeing und Lockheed Martin die ganze Produktpalette von der Rakete über den Satelliten bis zur Raum-Infrastruktur. EADS hält jetzt 28,71 Prozent an Arianespace. MAN kommt auf 7,75 Prozent, Snecma auf 9,92 Prozent und die Italiener Avio und Finmeccanica auf 9,36 Prozent.

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