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Eastman Kodak stoppt vorerst Aktienrückkauf

Der Fotogigant Eastman Kodak legt sein Zwei-Milliarden Dollar Aktienrückkaufsprogramm auf Eis. Damit soll der Schuldenabbau beschleunigt und der finanzielle Spielraum für mögliche Übernahmen erhöht werden.

Eastman Kodak hat wie viele andere Unternehmen mit geringeren Verkaufs- und Gewinnzahlen in einem verschärften Wettbewerb zu kämpfen. Der Stopp des Aktienrückkaufs sei jedoch nicht als Hinweis auf einen enttäuschenden Geschäftsverlauf mit niedrigen Cashflows zu verstehen, teilt das Unternehmen mit. Der Grund liege darin, dass das Koda in der jetzigen Phase wirtschaftlicher Abkühlung die Bilanz stärken und das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital senken wolle. Dies erlaube es, dank genügender Barmittel bei günstigen Übernahmemöglichkeiten schnell zugreifen zu können.
Noch im vierten Quartal vergangenen Jahres hat Kodak Aktien im Wert von knapp 0,5 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der im Jahr 1999 beschlossene Rückkauf von Aktien sei damit bereits zu 90 Prozent erfüllt worden.



Von Begeisterung über diese Nachricht war bei den Investoren nicht viel zu spüren. Das Papier notiert gegenüber dem Vortag über zwei Prozent schwächer.

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