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Easyjet mit Gewinnsprung - Aktie steigt auf höchsten Stand seit Juni

Europas zweitgrößter Billigflieger Easyjet hat seinen Jahresgewinn um 21 Prozent gesteigert, erwartet aber einen harten Konkurrenzkampf in diesem Winter. Der Vorsteuergewinn für das Geschäftsjahr 2003/2 004 (bis 30.

dpa-afx LONDON/BERLIN. Europas zweitgrößter Billigflieger Easyjet hat seinen Jahresgewinn um 21 Prozent gesteigert, erwartet aber einen harten Konkurrenzkampf in diesem Winter. Der Vorsteuergewinn für das Geschäftsjahr 2003/2 004 (bis 30. September) stieg nach Angaben des britischen Unternehmens vom Dienstag auf 62,2 Mill. Pfund (88,8 Mill. Euro). Der Umsatz erhöhte sich um 17 Prozent auf 1,09 Mrd. Pfund. Die im Ftse 250 notierte Aktie stieg bis 15.45 Uhr um 2,72 Prozent auf 188,75 Pence, nachdem sie am Vormittag bis auf 193,75 Pence - dem höchsten Stand seit Anfang Juni - gestiegen war.

Die Zahl der Fluggäste nahm um 20 Prozent auf 24,3 Mill. zu. In Deutschland peilt die Airline ein deutliches Passagierplus an. Für das Geschäftsjahr 2005 rechne er an den deutschen Flughäfen mit fünf Mill. Reisenden, sagte Vorstandschef Ray Webster. Nach dem Start in Berlin-Schönefeld, Dortmund und Köln/Bonn im Frühjahr seien es im Geschäftsjahr 2004 rund 1,5 Mill. Passagiere gewesen. An den bestehenden Standorten seien zusätzliche Strecken zu erwarten. Zudem suche Easyjet ständig nach neuen Flughäfen in Europa. Darunter könnte auch ein weiterer in Deutschland sein.

Die wachsende Zahl der Konkurrenten verschärfe den Wettbewerb, sagte Webster. Vor drei Jahren habe es gerade einmal sieben Billigflieger gegeben, jetzt seien es 47. Dadurch sank bei Easyjet der Ertrag je Sitz von 43,28 auf 42,28 Pfund. Ein anderes Problem sei der hohe Ölpreis. Zu den Aussichten für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres sagte Webster: "Wir erwarten, dass die restlichen Wintermonate eine Herausforderung darstellen werden und dass der Wettbewerb heftig sein wird."

Im Rückblick auf das vergangene Jahr hob er den Ausbau des Flugnetzes hervor: Die Zahl der angeflogenen Ziele stieg von 38 auf 44, unter anderem kamen Dortmund und Basel dazu. Die Zahl der Routen erhöhte sich von 105 auf 153.

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