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Ecclestone gegen Kostenbremse in der Formel 1

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat sich gegen eine Kostenbremse in der Formel 1 ausgesprochen.

dpa HAMBURG. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat sich gegen eine Kostenbremse in der Formel 1 ausgesprochen.

"Niemand sollte den Teams oder den Konstrukteuren vorschreiben, wie sie ihr Geld ausgeben. Alle wissen, was Formel 1 bedeutet und was sie kostet. Wer es jetzt nicht weiß, sollte nicht daran teilnehmen. Das ist wie beim Poker. Wenn ich mit den Einsätzen nicht mithalten kann, darf ich gar nicht erst antreten oder muss aussteigen. So sieht das für die Teams aus", meinte Ecclestone in einem Interview mit der "Welt am Sonntag". Der 73 Jahre alte Brite glaubt: "Wegen der Kosten verlässt kein Hersteller den Formel-1-Ring. Das passiert nur, weil das Image der Veranstaltung nicht mehr attraktiv ist."

Ecclestone forderte erneut ein neues Qualifikationsformat: "Alles, was wir jetzt machen - das muss weg. Mein Vorschlag lautet: 60 Minuten Qualifying, geteilt in zwei Halbzeiten von jeweils 25 Minuten mit einer Zehn-Minuten-Pause. Die beste Zeit der beiden 25 Minuten wird addiert. Das ergibt die Startposition. Das produziert alles, was wir brauchen: schnellste Rundenzeiten und auf der Strecke passiert was für das Publikum."

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