Ecclestone will Teams mit drei statt zwei Autos fahren lassen
Aus zwei mach drei

Bei seinen ersten Fahrversuchen im Formel-1-Neuland China ist Rekordweltmeister Michael Schumacher nur schwer in Gang gekommen. Doch trotz Rang acht im Freitagstraining zeigte sich der Ferrari-Star beeindruckt von der brandneuen Strecke in Schanghai. Im Mittelpunkt stehen aber zwei Rückkehrer und ein revolutionärer Vorschlag von Bernie Ecclestone.

HB SCHANGAI. "Der Kurs ist einzigartig. Eine echte Herausforderung mit vielen blinden Kurven und sehr trickreich", sagte Schumacher. Auch sein Bruder war angetan von der 260 Millionen Euro teuren Anlage in der Nähe der ostchinesischen 14-Millionen-Einwohner-Metropole. "Die Strecke ist gelungen. Sie ist sehr sicher und bietet sehr gute Möglichkeiten", sagte der siebtplatzierte Ralf Schumacher. "Es wird ein anstrengendes, aber auch ein interessantes Wochenende", meinte er.

Vor dem Großen Preis von China am Sonntag (8.00 Uhr/RTL und Premiere) war Michael Schumacher am Ende der beiden Trainingseinheiten in 1:34,776 Minuten gleich 1,487 Sekunden langsamer als der Tagesbeste, der BAR-Honda-Testpilot Anthony Davidson. Zweiter wurde Jenson Button (Großbritannien/1:34,174) im zweiten BAR-Honda vor den beiden Silberpfeilen von Kimi Räikkönen (Finnland/1:34,289) und David Coulthard (Großbritannien/1:34,362) sowie Rubens Barrichello (Brasilien/1:34,448) im zweiten Ferrari.

Die Jordan-Piloten Nick Heidfeld (Mönchengladbach) und Timo Glock (Brensbach-Wersau) belegten die Ränge 18 und 22. Lediglich auf Rang 15 fuhr Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve (Kanada) im Renault beim ersten Kräftemessen nach seiner Rückkehr. Ralf Schumacher im Williams-BMW dagegen konnte die Erwartungen beim Comeback nach dem Unfall in Indianapolis am 20. Juni erfüllen. "Als ich ins Auto gestiegen bin, habe ich gemerkt, was mir gefehlt hat", beschrieb er seine Gefühle.

Unauffällig verlief der erste Auftritt für Jacques Villeneuve nach fast einjähriger Formel-1-Abstinenz. Der Kanadier, der seit seinem Rauswurf im September 2003 bei BAR-Honda ohne Vertrag war, musste sich im Renault mit Rang 15 begnügen. Der Weltmeister von 1997, der nur die letzten drei Rennen für die Franzosen bestreitet und anschließend zum privaten Schweizer Sauber-Team wechselt, gab sich dennoch bestens gelaunt: "Es ist, als wenn man in eine Familie zurückkehrt."

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