Edle TV-Kisten
Loewe – Bang & Olufsen für Arme

Das Wohnzimmer wird multimedial - das haben nicht nur japanische Elektro-Konzerne erkannt. Soll die edle Technik auch noch ästhetischen Ansprüchen genügen, liegen Bang & Olufsen und Loewe hoch im Kurs. Beide Anbieter verstehen es, neueste Technik in edle Gehäuse zu packen.

DÜSSELDORF. Den Status, den Braun in den sechziger Jahren mit seinen legendären Hifi- und TV-Geräten hatte, genießt heute Bang & Olufsen. Die Produkte des skandinavischen Unternehmens sind einfach Kult - der Preis spielt dabei scheinbar keine Rolle. Dass es auch günstiger geht, beweist Loewe.

B&O - Faszination pur

Jeder bleibt fasziniert stehen, wenn die Glasfront der B&O-Hifi-Anlage Beosystem 2500 wie von Geisterhand zur Seite weicht und das CD-Fach frei gibt. Technisch unnötig, aber ungemein schick. Ähnliches gilt für fast alle Geräte von Bang & Olufsen: Der Auftritt ist perfekt und eine Zierde für fast jedes Wohnzimmer.

Die neuesten Streiche der Dänen sind die Fernseher Beovision 5 und Beovision Avant 32 DVD. Der Beovision 5 ist ein überdimensionaler Plasma-Bildschirm, der mit seinen schlanken 17 cm Gehäusetiefe und über einem Quadratmeter Frontfläche getrost als massives Kunstwerk an der Wand hängen kann. Gebürstetes Aluminium und verschiedene Farbvarianten schützen die zeitgemäße Technik: 42 Zoll Bildschirm im Kinoformat 16:9 sowie Dolby Digital Soundsystem mit Aktiv-Lautsprechern. Sogar der Preis ist eines Kunstwerkes würdig: Über 20 000 Euro kostet das Lustobjekt.

Wem 20 000 Euro zu weit gehen, bietet B&O zum Beispiel den Röhrenfernseher Beovision Avant 32 DVD. Für immer noch satte 7000 Euro erhalten Sie dann einen schicken 32-Zoll-Fernseher im 16:9 Format mit integriertem Standfuß und DVD-Spieler.

Loewe - Die Design-Alternative

Beim Anblick eines Loewe-Fernsehers mag mancher dagegen spöttisch bemerken, dies sei ja nur ein B&O-Ersatz für Arme. Weit gefehlt: Längst hat Loewe mit seinen Audio-Video-Systemen einen festen Platz in deutschen Designer-Wohnzimmern ergattert. Zwar spielen die Loewe-Geräte in einer anderen Preisklasse als Bang & Olufsen, billig sind sie aber ebenso nicht. Loewe-Fernseher kosten im Schnitt weit über 1000 Euro und sind damit mehr als 500 Euro teurer als der Durchschnitt aller anderen in Deutschland verkauften Geräte.

Als direkte Alternative zu B&Os Plasma-Fernseher bietet Loewe sein Spitzenmodell Spheros. Der 16 cm flache Plasma-Bildschirm im 16:9-Format mit einer Bildschirmdiagonalen von 106 cm und Dolby Digital-Sound wurde immerhin mit dem Bundespreis für Produktdesign ausgezeichnet. Doch der Spheros ist nicht nur schön, er kann auch mit neuester Digital-Technik aufwarten: Ein Online-Modul für den Zugang zum Internet ist genau wie ein Empfangsteil für digitale Satelliten-Programme in die Geräteelektronik integrierbar. Den Fernseher gibt es in zwei Design-Varianten: Als Wandgerät mit einem speziellen Halterungssystem und als Standgerät. Die eigentliche Elektronik-Einheit wird in beiden als separater Baustein mitgeliefert. Kostenpunkt: Über 10 000 Euro - je nach Ausführung.

Preiswerter sind die TV-Linien Aconda, Arcada, Vitros, Xelos, Calida oder Planus von Loewe: Zwischen 1000 und 5000 Euro verlangt der Handel für die "edlen Kisten". Zwar können diese Geräte aufgrund der klassischen Röhren-Technik nicht an die Wand gehängt werden, als Design-Objekte fürs Wohnzimmer gehen sie dennoch durch.

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