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EDS verschiebt Vorlage von Quartalszahlen - Erwartung bestätigt

Der IT-Dienstleister Electronic Data Systems (EDS) hat die Vorlage seiner Quartalszahlen um eine Woche verschoben. Die Daten für das dritte Quartal sollten nun am 3. November publiziert werden, teilte die Gesellschaft am Montag nach US-Börsenschluss in Plano mit.

dpa-afx PLANO. Der IT Electronic Data Systems-Dienstleister (EDS) hat die Vorlage seiner Quartalszahlen um eine Woche verschoben. Die Daten für das dritte Quartal sollten nun am 3. November publiziert werden, teilte die Gesellschaft am Montag nach US-Börsenschluss in Plano mit. EDS begründete die Verschiebung mit möglichen Abschreibungen auf einen Vertrag mit der amerikanischen Marine.

Zu Monatsbeginn hatte EDS eine Vertragsänderung des Marine-Auftrags vereinbart. Details dazu wollte das Unternehmen mit der Vorlage der Quartalsbilanz bekannt geben. Die Konzern betreut das Intranet der Teilstreitkraft. Die Gesellschaft hat mehrere verlustbringende Aufträge in seinem Portfolio und wurde daher von der Ratingagentur Moody's herabgestuft. Laut früheren Angaben plant Vorstandschef Michael Jordan ein Sparprogramm, dem bis zu 20 000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen könnten.

Ergebniserwartung

Wie der Konzern weiter mitteilte, wird für das abgelaufene Quartal mit einem Gewinn je Aktie (pro forma) am oberen Ende der Prognose von fünf bis zehn US-Cent gerechnet. Mögliche Wertberichtigungen des Marine-Auftrags seien darin nicht berücksichtigt. Die Belastungen durch die Pleite der Fluggesellschaft US Airways, die laut Angaben von Mitte September den Gewinn je Aktie um drei Cent schmälern könnten, seien allerdings mit eingerechnet. Der Umsatz werde zwischen 4,9 und fünf Mrd. Dollar liegen.

Von Thomson First Call befragten Analysten rechnen mit einem Gewinn von acht Cent je Aktie und einem Umsatz von 4,98 Mrd. Dollar. Im Vorjahr wies EDS einen Gewinn je Aktie von fünf Cent und einen Umsatz von 5,24 Mrd. Dollar aus.

Die Aktien des IT-Dienstleisters fielen nachbörslich um drei Prozent auf 19,44 Dollar. Die Titel hatten den regulären mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 20,03 Dollar beendet.

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