Ehemalige Botschafterin im Jemen eingeschaltet
Bemühungen um Freilassung deutscher Geisel intensiviert

Im Fall des im Jemen entführten deutschen Diplomaten bemüht sich nun die frühere deutsche Botschafterin in dem Land, Gräfin Helga Strachwitz, vor Ort um die Freilassung der Geisel.

dpa BERLIN/SANAA. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte am Freitag auf Anfrage, Strachwitz sei am Vortag in der Hauptstadt Sanaa eingetroffen und habe Gespräche mit der Regierung aufgenommen. "Wir stehen in engem Kontakt mit der Regierung, um über die Bemühungen für eine Freilassung zu beraten", sagte sie.

Der deutsche Diplomat, ein Angehöriger der Wirtschaftsabteilung, war am 27. Juli aus seinem Auto heraus entführt worden. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass er ein Lebenszeichen in Form eines Briefes geben konnte. Weitere Einzelheiten wollte das Auswärtige Amt nicht mitteilen. Nach jemenitischen Quellen verlangen die Entführer sowohl Lösegeld als auch Straffreiheit nach der Freilassung der Geisel.

Strachwitz sei Ende der 90er Jahre nach mehreren Jahren als Botschafterin im Jemen nach Deutschland zurückgekehrt, sagte die Sprecherin. In Berlin arbeite sie in der politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes.

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