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Ehemalige Mitsubishi-Führungskräfte wollen Berichte nicht gefälscht haben

Der Autobauer Mitsubishi Motors Corp. und ehemalige Mitglieder der Unternehmensführung haben am Mittwoch in einem Schnellverfahren in Yokohama auf "nicht schuldig" plädiert. Ihnen wird vorgeworfen, einen amtlichen Bericht über LKW-Fahrzeugschäden, die 2002 zu einem tödlichen Unfall geführt hatten, gefälscht zu haben.

dpa-afx TOKIO. Der Autobauer Mitsubishi Motors Corp. und ehemalige Mitglieder der Unternehmensführung haben am Mittwoch in einem Schnellverfahren in Yokohama auf "nicht schuldig" plädiert. Ihnen wird vorgeworfen, einen amtlichen Bericht über LKW-Fahrzeugschäden, die 2002 zu einem tödlichen Unfall geführt hatten, gefälscht zu haben.

"Es ist nicht wahr, dass wir einen falschen Bericht eingereicht haben. Das Transportministerium hat uns nicht offiziell um einen Bericht auf Grundlage des Road Trucking Vehicle Law gebeten," sagte der ehemalige Vorsitzende der Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corp, Takashi Usami.

Chef DER Qualitätskontrolle: 'Nicht Schuldig'

Usami war zur Zeit des tödlichen Unfalls Vizepräsident von Mitsubishi Motors und Chef der LKW-Sparte. Im Jahr 2003 wurden LKW- und Busgeschäft ausgegliedert. Auch der für die Qualitätskontrolle zuständige Tadashi Koshikawa plädierte auf "nicht schuldig".

Schnellgerichte (Summary Courts) sind die niedrigste Ebene des japanischen Justizsystems. Vor ihnen werden in der Regel unbedeutende Verfahren verhandelt. Außer unter besonderen Umständen können sie keine Gefängnisstrafen verhängen. Sie fungieren zudem als Schlichtungsinstanz.

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