Ehrgeiziger Zeitplan soll eingehalten werden
DG Bank: Geplante Fusion bis 20. März

Reuters FRANKFURT. Die DG Bank will nach eigenen Angaben bis zum Treffen ihres Aufsichtsrats am 20. März einen Vertragsentwurf zu ihrer angekündigten Fusion mit der GZ Bank erarbeiten. "Unser Zeitplan ist ehrgeizig, aber zur Organisation des weiteren Fusionsprozesses hoffen wir, am 20. März ein Memorandum of Understanding vorlegen zu können", sagte ein DG-Bank-Sprecher am Freitag in Frankfurt. Die GZ Bank hat dagegen nach eigenen Angaben noch keinen Termin für ihre nächste Aufsichtsratssitzung festgelegt. Die beiden genossenschaftlichen Spitzeninstitute DG Bank und GZ Bank hatten in der vergangenen Woche ihre Fusion angekündigt. Derzeit wird dem DG-Sprecher zufolge an den Details der geplanten Fusion gearbeitet.

Nach Angaben des Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), Christopher Pleister, ermöglicht die Verschmelzung der beiden Spitzeninstitute jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 220 Mill. DM. Über mögliche Stellenkürzungen wollten sich die Institute bisher jedoch nicht äußern. Sie beschäftigen zusammen 5200 Mitarbeiter in den jeweiligen Aktiengesellschaften. Das dritte genossenschaftliche Spitzeninstitut WGZ Bank hatte sich vorzeitig aus den Fusionsgesprächen ausgeschlossen. Ein späteres Anschließen der WGZ Bank hatte Pleister jedoch als möglich bezeichnet.

Die Vorstands-Chefs der drei Institute hatten wochenlang gemeinsam mit Pleister über mögliche Kooperationsformen beraten. Schon seit längerem gilt das Nebeneinander der drei Zentralbanken, die die Finanzgeschäfte der 1800 deutschen Volks- und Raiffeisenbanken abwickeln, als kostenträchtig.

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