Eichel floh ins Dunkel der Nacht
Commerzbänker in die Wüste geschickt

Die Commerzbank hat Banker gleich massenweise in die Wüste geschickt. Allerdings nicht gegen deren Willen, sondern mit ihrer freudigen Zustimmung.

Statt der traditionellen Bootsfahrt am Rande der Tagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds lud die Bank in Dubai zu einer "Arabischen Nacht" ein. Rund 180 Tagungsteilnehmer waren der Einladung gefolgt und ließen sich mit 43 Jeeps in die Wüste kutschieren. Endlich Zeit für wirkliche Sandkastenspiele!

Es war übrigens eine durchaus bewegte Fahrt durch die Dünen von Dubai, die den Magen so manchen Geldmannes testete - mehr vielleicht, als die geschäftlich turbulenten Zeiten. Nach dem wilden Ritt über die Sandhügel durfte dann ausgespannt werden bei traditioneller arabischer Küche. Dazu gab es Attraktionen wie Kamelritte, Tätowierungen und natürlich Bauchtanz.

ECB-Chef Duisenberg und Frau, sowie Bundesbank-Boss Ernst Welteke nebst Gattin konnten dem Kamel nicht widerstehen. Nicht wenige, der sonst so zugeknöpften Banker ließen sich Henna-Tätowierungen verpassen. Von den Herren gerne genommenes Motiv: der Skorpion.

Zum Bauchtanz "pas-des-deux" musste Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller übrigens nicht zweimal aufgefordert werden. Neben der arabischen Schönheit stand Müller mit rhythmussicherem Hüftschwung unzweifelhaft seinen Mann. Nur Finanzminister Hans Eichel floh ins Dunkel der Nacht, bevor er aufgefordert werden konnte.

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