Eichel und Fabius beraten in Berlin über Euro-Kurs
Jospin für konzertierte Euro-Stützung

Der französische Premier hat sich für eine Stützung des Euro durch die Europäische Zentralbank (EZB) ausgesprochen.

afp PARIS/BERLIN. Der französische Premierminister Lionel Jospin hat sich für eine konzertierte Stützung der europäischen Währung durch die Europäische Zentralbank (EZB) und die elf Finanzminister der Euro-Zone (Euro-11) ausgesprochen. Vor Vertretern der europäischen Zentralbanken sagte Jospin am Dienstag in Paris, der gegenwärtige Kurs des Euro stelle ihn "nicht voll zufrieden". Der Premierminister betonte, die Unabhängigkeit der EZB schließe einen "Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern" nicht aus. Der Euro legte im Devisenhandel auf 0,9369 Dollar zu; damit war ein Dollar 2,0876 Mark wert.

Am Dienstag wollten auch die Finanzminister Deutschlands und Frankreichs, Hans Eichel und Laurent Fabius, über Wege aus der Euro-Schwäche beraten. Im Mittelpunkt des Treffens in Berlin steht zudem die im Juli beginnnende französische EU-Ratspräsidentschaft.

Ursprünglich wollten Eichel und Fabius sich im Rahmen des so genannten Weimarer Dreiecks mit ihrem polnischen Kollegen Leszek Balcerowicz in Warschau treffen; Balcerowicz war aber am Montag im Zuge einer Regierungskrise in Polen mit vier weiteren Ministern zurückgetreten.



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