Eigene Prognosen erfüllt
Quartalsgewinn von Adobe bricht dramatisch ein

Der Softwarekonzern begründete dies mit deutlich zurückgegangenen Ausgaben der Konsumenten für Software in Folge der Anschläge in den USA sowie mit Umsatzeinbußen in Japan.

Reuters SAN JOSE. Der Reingewinn des Softwarekonzerns Adobe Systems ist im vierten Quartal 2001 nach Angaben des Unternehmens um mehr als die Hälfte eingebrochen. Das Unternehmen teilte am Donnerstag in San Jose mit, der Reingewinn sei auf 34,3 (Vorjahresquartal 79,2) Millionen Dollar oder 14 (31) Cents je Aktie gesunken.

Adobe begründete dies mit deutlich zurückgegangenen Ausgaben der Konsumenten für Software in Folge der Anschläge in den USA sowie mit Umsatzeinbußen in Japan. Ohne Sonderbelastungen sei der Gewinn je Aktie im Berichtsquartal auf 67,9 (127,5) Millionen Dollar oder 20 (34) Cents je Aktie zurückgegangen. Damit lag das Unternehmen im Rahmen seiner eigenen Prognosen, die von einem Gewinn zwischen 20 und 22 Cents je Aktie ausgegangen waren.

Das Unternehmen hatte im Oktober bereits zum zweiten Mal seine Prognosen für das vierte Quartal zurückgenommen und dies mit schwachen Geschäften nach den Anschlägen in New York und Washington begründet.

Der Aktienkurs von Adobe sank im nachbörslichen Handel in New York auf 30,30 Dollar von 30,63 Dollar bei Börsenschluss.

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