Eigenkapitalquote senken
BASF setzt Aktien-Rückkauf fort

Europas größter Chemiekonzern BASF setzt den Rückkauf eigener Aktien fort und will bis Jahresende Aktien im Wert von rund 500 Millionen Euro zurückkaufen.

Reuters LUDWIGSHAFEN. Beim aktuellen Kurswert der Papiere von 36 Euro entspreche dies rund 2,4 Prozent der Marktkapitalisierung, teilte das Unternehmen am Freitag in Ludwigshafen mit. Mit dem Rückkauf werde der Konzern bereits an diesem Freitag beginnen. BASF will nach früheren Angaben mit dem bereits angekündigten Aktienrückkauf seine Eigenkapitalquote senken und so seine Kapitalkosten verringern. Auch solle das Ergebnis je Aktie erhöht werden, hieß es.

Konzernchef Jürgen Strube hatte sich Ende April auf der Hauptversammlung in Mannheim die Fortsetzung des Rückkaufprogramms von den Aktionären genehmigen lassen. Die Ermächtigung ist bis zum 1. Oktober 2003 befristet.

In den vergangenen zwei Jahren hatte BASF eigene Anteilsscheine im Wert von zwei Milliarden Euro zurückgekauft, davon 1,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Damit habe BASF 2001 eines der größten Aktienrückkaufprogramme in Deutschland umgesetzt, hieß es weiter. Insgesamt habe BASF im vergangenen Jahr 30 775 000 eigene Aktien zum Kurs von durchschnittlich 42,22 Euro erworben. Dies habe rund fünf Prozent des Grundkapitals der BASF entsprochen.

Die auf der Hauptversammlung erteilte Genehmigung erstreckt sich auf den Rückkauf von Aktien im Umfang von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals.

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