Eigenkapitalrendite von rund 20 %
Dresdner Bank mit schlechten Neunmonatszahlen

Der Gewinn vor Steuern ist in den ersten neun Monaten um 25 % auf 911 Mill. Euro gefallen, nach 1,214 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte die Bank am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Damit lag die Bank bei Vorsteuerergebnis leicht unter den Analysten-Erwartungen.

Reuters/ADX FRANKFURT. Der Gewinn vor Steuern sei in den ersten neun Monaten um 25 % auf 911 Mill. Euro gefallen, nach 1,214 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte die Bank am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Damit lag die Dresdner Bank bei Vorsteuerergebnis leicht unter den Analysten-Erwartungen. Der Gewinn nach Steuern fiel den Angaben zugolge um 17,5 % auf 592 (718) Mill. Euro. Hier hatten Experten einen etwas stärkeren Rückgang prognostiziert.

Analysten hatten beim Vorsteuergewinn im Durchschnitt mit einem Wert von 957,5 Mill. Euro und beim Nachsteuergewinn mit 549,7 Milllionen Euro grechnet. Den Verwaltungsaufwand gab die Bank mit 5,664 Mrd. Euro nach 4,788 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum an (plus 18,3 %). Beim Handelsergebnis legte die Bank deutlich zu und erzielte ein Plus von 40,3 prozent auf 1,216 Mrd. Euro.

Sonderfaktoren belasten Neun-Monats-Ergebnis

Sonderfaktoren haben das Ergebnis der Dresdner Bank in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres belastet. Während das Ergebnis vor Steuern und vor Sonderfaktoren um 42,5 % auf 1,73 Mrd. Euro zulegte, sank das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unter Einbeziehung dieser Belastungen um 25 % auf 911 Mill. Euro, wie die Bank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Das Institut investierte 489 Mill. Euro zur "nachhaltigen Sicherung der Wettbewerbsposition". Der Restrukturierungsaufwand betrug 330 Mill. Euro. Der Nachsteuergewinn sank um 17,5 % auf 592 Mill. Euro.

Der Zinsüberschuss legte um 4,8 % auf 3,184 Mrd. Euro zu. Zweistellig wuchsen der Provisionsüberschuss mit einem Plus von 34,5 % auf 3,257 Mrd. Euro sowie das Handelsergebnis, das um 40,3 % auf 1,216 Mrd. Euro zulegte. Der Verwaltungsaufwand ging um 2,2 % auf 5,664 Mrd. Euro zurück. Auf Basis des Gewinns vor Steuern und Sonderfaktoren ergibt sich eine Eigenkapitalrendite von rund 20 %, nach Steuern von rund 13 %.

Hier der 3-Monatsverlauf

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