Eigentumserwerb
So können sich Privatanleger an Seniorenimmobilien beteiligen

Drei Wege können Anleger prinzipiell beschreiten: Erwerb über Teileigentum nach Wohnungseigentumsgesetz oder Einstieg in einen Offenen oder einen geschlossenen Immobilienfonds.

Teileigentum nach Wohnungseigentumsgesetz:

Plus: Die Kapitalbindung ist gering. Eigennutzung oder Vorratskauf sind möglich, und die Immobilie kann selbst ausgewählt werden.

Minus: Bauliche Veränderungen sind nur mit Zustimmung der Miteigentümer möglich. Eine Aufteilung der Immobilien in Wohneigentum ist nicht bei allen Arten von Sozialimmobilien möglich. Es besteht ein Vermietungsrisiko.

Kauf der gesamten Seniorenimmobilie:

Plus: Die Verantwortung für die Immobilie liegt in einer Hand. Die Immobilie kann selbst gewählt werden.

Minus: Hoher Kapitalbedarf und hohe Kapitalbindung, daher für Privatanleger nur eingeschränkt geeignet. Keine Risikostreuung; hohes persönliches Risiko.

Offene Immobilienfonds:

Plus: Eine Beteiligung ist auch mit vergleichsweise kleinen Beträgen möglich. Die Kapitalbindung ist gering, denn die Beteiligung kann börsentäglich zurückgegeben werden. Für die Risikostreuung sorgt der Fondsmanager.

Minus: Kein Einfluss auf die Auswahl der Immobilie, die zudem nur Teil eines gemischten Portefeuilles ist. Geschlossene Immobilienfonds:

Plus: Differenzierte Objektauswahl möglich. Eventuell ist die Investition mit Steuervorteilen verbunden.

Hohe Kapitalbindung, weil ein Beteiligungsverkauf kaum möglich ist; starke Abhängigkeit vom Fondsinitiator; keine Risikostreuung.

Quelle: Handelsblatt/hjw

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