Ein Aktionär gab Widerspruch zu Protokoll
Verkauf von Dino Entertainment so gut wie perfekt

Eine außerordentliche Hauptversammlung stimmte am Dienstag in Stuttgart nach Angaben von Vorstandschef und Großaktionär Christian Neuber dem Verkauf des kompletten Geschäftsbetriebs mit Büchern, Zeitschriften und Merchandising-Produkten an den durch Sammelbilder bekannt gewordenen italienischen Konzern mit 99,6 % der Stimmen zu.

Reuters STUTTGART. Damit könnte Panini zum 1. Januar 2003 für rund zehn Mill. Euro in den Besitz aller Lizenzrechte von Dino kommen.

Ein Aktionär habe in der sechsstündigen Veranstaltung jedoch Widerspruch zu Protokoll gegeben, sagte Neuber. Dies könnte den Prozess noch verzögern. Die Dino AG wird nach dem Beschluss der Aktionäre in CNV Vermögensverwaltungs-AG umbenannt. Ziel sei die Abwicklung der Firma über eine Liquidation oder Zwangsabfindung, sagte der Großaktionär, der 80 % der Anteile hält. Vorher wolle die CNV aber noch einen Prozess gegen die Bank Julius Bär zu Ende bringen, in dem die ehemalige Dino für Kapitalanlageverluste entschädigt werden will. Nach Neubers Angaben geht es um einen Streitwert von 7,4 Mill. Euro. Die übrigen liquiden Mittel im Unternehmen bezifferte Neuber auf rund 14 Mill. Euro.

In den ersten neun Monaten 2002 hatte Dino die Gewinnwende geschafft. Bei einer Gesamtleistung von 19,2 (22,8) Mill. Euro lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern bei 740 000 (2001: minus 3,1 Mill.) Euro. Dino war als eine der ersten Firmen 2001 vom Neuen an den Geregelten Markt gewechselt.

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