Ein Blick in die Karten
Speichern ist längst nicht mehr alles

HB DÜSSELDORF. Einfache Speicherchips, ob mit oder ohne Datenträger, überwiegen noch mengenmäßig, werfen aber keine hohen Erträge ab. Typische Bespiele sind Mitgliedsausweise, Telefonkarten oder auch die Krankenversichertenkarten. Daten lassen sich bei ihnen zwar speichern, nicht aber verändern.

Mehr Potenzial bieten die so genannten Mikroprozessorkarten, die Rechenfunktionen übernehmen können und deshalb auch zunehmend beim Bezahlen im Internet eingesetzt werden sollen. Der Einstiegspreis für diese Smart-Cards beginnt, je nach Stückzahl, bei etwa 15 DM pro Stück.

Besonders anspruchsvolle Karten werden aber auch für bis zu 50 DM gehandelt. Die Leistung der Mikroprozessorkarten entspricht mittlerweile der Rechenleistung eines 386er Computers. Höhere Perfomance ist derzeit in erster Linie ein Platzproblem: In Geldbörsen oder Taschen sind die Karten hoher Belastung ausgesetzt, so dass der Chip leicht brechen kann.

Protoypen neuer Karten, die auf der Cebit präsentiert wurden, bieten Platz für 3 Megabyte. Das reicht beispielsweise für bis zu 300 000 Adresseinträge im Mobiltelefon.

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