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Ein Denkmal für Pechvögel: „Große Verlierer“

Wolf Schneider hat ein hoch interessantes Buch geschrieben und jenen ein Denkmal gesetzt, die im Lauf der Geschichte gescheitert sind, betrogen und an die Wand gedrückt wurden, oder sich um den Weltruhm geprellt sahen. Jenen „Großen Verlierern“ gilt das Augenmerk des Autors, deren Schicksal oft interessanter und vielschichtiger war als das der vermeintlichen Sieger.

dpa REINBEK. Wolf Schneider hat ein hoch interessantes Buch geschrieben und jenen ein Denkmal gesetzt, die im Lauf der Geschichte gescheitert sind, betrogen und an die Wand gedrückt wurden, oder sich um den Weltruhm geprellt sahen. Jenen "Großen Verlierern" gilt das Augenmerk des Autors, deren Schicksal oft interessanter und vielschichtiger war als das der vermeintlichen Sieger.

Schneider streift durch die Jahrhunderte und spürt viele berühmte Pechvögel auf, um deren Leistungen zurück in die Erinnerung zu rufen: Von Goliath erzählt er ebenso wie von Rommel, Ché Guevara, Al Gore, Maria Stuart, Trotzki, Oscar Wilde und Vincent van Gogh. "Gute Verlierer", so schreibt Schneider in seinem höchst informativen und unterhaltsamen Werk zu Ehren der Antihelden, "sind vielleicht sie nettesten Menschen überhaupt: Sie lächeln. Sieger grinsen."



Wolf Schneider

Große Verlierer. Von Goliath bis Gorbatschow

Rowohlt Verlag, Reinbek

314 S. Euro 19,90

Isbn 3-498-06365-0

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