Ein Drittel aller europäischen Online-Einkäufe während der Adventszeit
Internet-Shopper geben das meiste Geld offline aus

Laut einer Studie von Jupiter Research durchstöbern rund 31 Millionen Europäer das Internet auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Sie kaufen diese aber überwiegend in "richtigen" Läden.

Reuters HAMBURG/NÜRNBERG. Europas Internet-Shopper geben einer Studie des Marktforschungsunternehmens Jupiter Research zufolge beim Weihnachtseinkauf das meiste Geld offline aus. Rund 31 Millionen Europäer würden im November und Dezember das Internet nach Weihnachsgeschenken durchstöbern, teilte Jupiter Research am Montag in Nürnberg mit. Kaufen würden sie diese aber überwiegend in "richtigen" Läden: Dort würden die Internet-Shopper in der Vorweihnachtszeit rund 7,5 Mrd. Euro ausgeben, online dagegen nur 1,7 Mrd. Euro.

"Der traditionelle Handel kann den zunehmenden Einfluss des Internets auf das Einkaufsverhalten in der realen Welt nicht ignorieren", sagt Jupiter-Analyst Nick Jones. Die klassischen Geschäfte könnten auch von jenen Internet-Nutzern profitieren, die sich im Web nur informieren, aber nichts kaufen wollten. "Die klassischen Geschäfte können das Surf-Verhalten für sich nutzen, in dem sie ihr Online- und Offline-Angebot aufeinander abstimmen und integrieren."

Die 1,7 Mrd. Euro für Weihnachtseinkäufe machen Jupiter zufolge knapp ein Drittel der Online-Einkäufe für das Gesamtjahr 2000 aus. Spitzenreiter unter den Geschenke-Shoppern im Internet seien die Briten und die Deutschen: In Großbritannien würden in der Vorweihnachtszeit Internet-Umsätze von 591 Mill. Euro, in Deutschland von 490 Mill. Euro erwartet.

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