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Ein-Euro-Beschäftigte fallen aus Arbeitslosenstatistik heraus

Arbeitslose, die künftigen Ein-Euro-Jobs annehmen, werden nach dem Inkrafttreten der Arbeitsmarktreform nicht mehr in der Erwerbslosenstatistik aufgeführt.

dpa NÜRNBERG. Arbeitslose, die künftigen Ein-Euro-Jobs annehmen, werden nach dem Inkrafttreten der Arbeitsmarktreform nicht mehr in der Erwerbslosenstatistik aufgeführt.

Eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sagte am heutigen Samstag, schon nach der bisherigen Rechtslage würden Erwerbslose, die nebenher einer Tätigkeit ab 15 Stunden pro Woche nachgingen, nicht als arbeitslos gezählt. Diese Regelung werde ab 2005 auch auf die Ein-Euro-Jobs übertragen. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" könnte die offizielle Arbeitslosenzahl nach Einschätzung von Experten auf diese Weise um bis zu 400 000 sinken.

Die Sprecherin erklärte, Teilnehmer an den Arbeitsgelegenheiten würden bislang in der Arbeitslosenstatistik gar nicht erfasst, da diese Jobs von den Sozialämtern angeboten würden. Nur wenn das Sozialamt die Menschen zusätzlich zum Arbeitsamt schicke, würden sie dort registriert.

Langzeitarbeitslose sollen mit Hilfe der befristeten Ein-Euro-Jobs für einfache Tätigkeiten unter anderem in Pflegeheimen, Schulen oder beim Umweltschutz eingesetzt werden. Der Lohn dafür wird zusätzlich gezahlt und nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet.

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