Ein jeder für seine Familie
Iraker sollen Schützengräben im Garten ausheben

Präsident Saddam Hussein hat die Iraker aufgerufen, in den Gärten ihrer Häuser Schützengräben auszuheben, um sich dort im Falle eines US-Angriffs in Sicherheit zu bringen.

HB/dpa BAGDAD/KAIRO. Wie irakische Medien am Donnerstag berichteten, sagte er bei einem Treffen mit den Provinzgouverneuren des Landes: "Wie werden sich die Menschen bei einem Angriff verteidigen? Sagt ihnen, sie sollen Schützengräben in ihren Gärten ausheben - und sie werden dabei nichts zu verlieren haben - jeder Bürger soll bei einem Angriff mit seiner Familie in diesen Schützengraben gehen."

Der Feind gebe sich Illusionen hin, wenn er glaube, in die irakischen Städte eindringen zu können, fügte er hinzu. Trotzdem müssten sich die Iraker auf das Schlimmste einstellen. An die Adresse der US-Regierung sagte Saddam, sie müsse, um ihre "niederen Ziele im Irak zu erreichen, mit Strömen von Blut bezahlen".

Die irakische Opposition sprach sich unterdessen am zweiten Tag ihres Treffens in der kurdischen Ortschaft Salaheddin gegen das Eindringen türkischer Soldaten in den Nordirak im Kriegsfall aus. Die Oppositionellen warnten nach Angaben des arabischen Fernsehsenders El Dschasira vor "ernsthaften Konsequenzen", sollte die Türkei im Irak andere Ziele verfolgen, als die Entmachtung Saddam Husseins.

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