Ein kanadischer Redakteur wird noch als Geisel festgehalten
40 Journalisten verließen nach Raubmord Nordafghanistan

Nach dem Raubmord an einem schwedischen Kameramann in Nordafghanistan haben etwa 40 Journalisten internationaler Medien die Region verlassen.

dpa DUSCHANBE. Sie kehrten aus der afghanischen Stadt Talokan in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe zurück, meldete die Nachrichtenagentur Itar-Tass am Mittwoch. Nähere Angaben gab es zunächst nicht. Unbekannte hatten den Kameramann Ulf Strömberg (42) vom schwedischen Sender TV4 am Dienstag in Talokan erschossen.

In Afghanistan sind in den vergangenen Wochen nach bestätigten Angaben acht Journalisten ums Leben gekommen. Daneben gab es mehrere Überfälle auf Reporter in dem Krisengebiet. Im Osten des Landes in der Stadt Spin Boldak wurde nach kanadischen Zeitungsberichten vom Mittwoch ein kanadischer Journalist als Geisel festgehalten.

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