Ein Mensch kam ums Leben
Sojus-Rakete nach Start explodiert

Eine unbemannte russische Sojus-U-Rakete ist am Dienstagabend 29 Sekunden nach dem Start im Raumfahrtzentrum Plesetsk explodiert.

Reuters MOSKAU. Dabei kam nach Angaben des Ministeriums für Katastrophenschutz ein Mensch ums Leben, acht weitere wurden verletzt. Die Rakete sollte den Angaben zufolge ein Weltraumlabor ins All bringen. Teile der brennenden Trümmer seien auf die Startrampe gefallen. Die Sojus-U sei normalerweise eine sehr zuverlässige Rakete, hieß es. "Wir hatten seit elf Jahren keinen Unfall mit der Sojus-Rakete", sagte ein Sprecher der Bodenkontrolle.

Einen Teil der Ausrüstung in dem Labor hatte die Europäische Raumfahrtbehörde ESA gestellt. In einem spanischen Projekt sollte getestet werden, ob Flechten im All überleben können. Der Start der Rakete stand nicht in Zusammenhang mit der Internationalen Raumstation ISS.

Die russischen Raketen starten in der Regel vom Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan. Russland bemüht sich um eine Verlegung der Starts in das eigene Raumfahrtzentrum Plestesk. Nach Angaben des russischen Bodenkontrolle war es der achte Start einer Rakete von Plestesk aus in diesem Jahr.

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