Ein neuer Auftragsboom ist nicht in Sicht
Härtere Zeiten für die Werbebranche

Die Konjunkturabkühlung bringt für die erfolgsverwöhnte Werbebranche Europas härtere Zeiten. Der Präsident des Europäischen Agenturverbands EACA, Bernd Michael, geht davon aus, dass das 20 Jahre lang verzeichnete Dauerwachstum in der Branche vorerst zu Ende ist.

dpa DÜSSELDORF. Für das kommende Jahr sei bei den Werbeausgaben eine Stagnation oder ein leichter Rückgang um bis zu zwei Prozent zu erwarten, sagte Michael am Dienstag in Düsseldorf. Ein neuer Auftragsboom sei nicht in Sicht.

Die Werbeaufträge gingen in der Telekommunikationsbranche um 50 % zurück. Auch in der Internet-Branche und dem Energiesektor, die in den Vorjahren Zuwachsraten von bis zu 33 % aufwiesen, ebbe die Nachfrage deutlich ab. Dagegen erweise sich die klassische Industrie als relativ stabil.

Die Werbeaufträge rund um die so genannte Riesterrente hielten in Deutschland sicherlich nicht für einen längeren Zeitraum an. Der schärfere Wettbewerb bringe auch einen Ausleseprozess unter den Werbeagenturen mit sich, der Schließungen, Verkäufe und Stellenabbau einschließe.

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