Ein Opfer blieb 20 Tage unentdeckt
27-Jähriger gesteht drei Morde

Ein 27 Jahre alter Mann aus Nordhorn (Niedersachsen) hat drei Morde gestanden. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, gab der mehrfach Vorbestrafte nach seiner Festnahme am Montag in Münster die drei Gewaltverbrechen aus nichtigen Gründen in Neuenhaus, Hannover und Aachen zu.

dpa MÜNSTER/NORDHORN. Das 35 Jahre alte Opfer in Hannover hatte 20 Tage lang unentdeckt in seiner Wohnung gelegen. Die Motive der Taten waren jeweils nichtig, der mutmaßliche Mörder kannte seine Opfer kaum, sagte Staatsanwalt Alexander Retemeyer.

Das erste Opfer des 27-Jährigen war am 6. April der Wirt einer Bahnhofsgaststätte in Nordhorn. Der 54-Jährige wurde mit einer Bratpfanne erschlagen. Der Täter entkam mit 250 Euro.

Wenige Tage später habe er auf seiner Flucht im Bahnhofsviertel von Hannover einen 35 Jahre alten Mann kennen gelernt, den er später im Streit geschlagen und erwürgt haben soll. Die Polizei fand die teilweise verweste Leiche in der Wohnung des Opfers.

Am 18. April soll er ebenfalls nach einem Streit einen 32-Jährige erstochen haben. Der 27-Jährige wurde auf seiner Flucht in Münster erkannt und ließ sich widerstandslos festnehmen. Am Dienstag wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

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