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Ein schwacher Euro belastet den Dow Jones Index

Zur Zeit herrschen gemischte Gefühle an New Yorks Börsen. Der Dow Jones Index zeigt ins Minus, der Nasdaq Composite Index im Plus. Die Werte der Technologiebörse können sich über guten Wirtschaftsdaten freuen. Ein niedriger Produzentenpreisindex und ein beständiger Verbraucherpreisindex deuten auf eine abkühlende US-Wirtschaft. Den Anlegern gefällt das. Sie investieren nun wieder in die Tech-Aktien der Nasdaq.

Im Mittelpunkt des Geschehens an der Nasdaq steht am Mittag die Aktie von Conexant. Der führende Hersteller von Kommunikationschips will seine am schnellsten wachsende Sparte abspalten. Das neue Unternehmen wird Internet-Ausstattungen produzieren. Die Anleger sehen den Spin-Off als Grund in Conexant zu investieren. Die Anleger katapulitert die Aktie fast 40 Prozent in die Höhe. Vorschusslorbeeren verschaffen Oracle einen Siegerplatz im Nasdaq Index. Mit vier Prozent steigt der Wert, da Anleger gute Gewinne erwarten. Im Laufe des Tages wird der Software-Produzent Quartalszahlen veröffentlichen. Die Konsensschätzungen liegen bei 13 Cents Gewinn pro Aktie. Die Flüsterschätzungen sind mit 14 Cents pro Aktie sogar optimistischer. Zudem empfiehlt Analyst Charles Phillips von Morgan Stanley den Oracle-Titel. Weitere Quartalszahlen werden heute von von Adobe Systems, Red Hat und Nike erwartet. Mit den Ergebnissen ist jedoch erst nach Handelsschluss zu rechnen. Die Konsensschätzungen für den Gewinn pro Nike-Aktie liegen bei 75 Cents, für Red Hat werden zwei Cents und für Adobe 52 Cents Gewinn pro Aktie erwartet. Den Blue Chip Unternehmen fällt es schwer, Vorteile aus den positiven Konjunkturdaten zu ziehen. Der Dow wird vom Konsumentensektor heruntergezogen, der mit einem schwachen Euro zu kämpfen hat. Seit Anfang des Jahres hat die europäische Währung rund 20 Prozent gegenüber dem Dollar verloren. Vor allem klagen McDonald´s und Coca-Cola über Umsatzverluste auf Grund der Währungsschwäche. Der McDonald`s Wert notiert mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Dennoch empfiehlt Analystenhaus Goldman Sachs den Wert. Andere Leidtragende des Euro-Dilemmas sind Coca-Cola mit minus drei Prozent, Colgate Palmolive mit minus 20 Prozent und Procter & Gamble mit minus drei Prozent. Sie führen die Verliererliste des Dow Jones Indexes an. Bear Stearns überzeugt heute mit guten Quartalszahlen, die Analystenschätzungen bei weitem übertreffen. Auf Grund der Konsolidierung des amerikanischen Bankenmarkts schweben nun auch Übernahmegerüchte um das Investmenthaus.

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