"Ein schwerer Schlag"
Britische Experten warnen vor neuer MKS-Epidemie

Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in drei Betrieben in der nordostenglischen Grafschaft Northumberland hat die Furcht vor einer neuen Epidemie geweckt. Alle betroffenen Höfe liegen in unmittelbarer Nähe der Marktstadt Hexham, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Bereits am Freitag wurde mit der Notschlachtung von rund 270 Rindern und Schafen begonnen. Viehtransporte in der Gegend wurden verboten.

dpa-afx LONDON. Es waren die ersten neuen MKS-Fälle seit drei Monaten. "Das ist ein schwerer Schlag", sagte ein Sprecher der Veterinärsvereinigung, Arthur Griffiths. Es handle sich anscheinend um einen neuen Virusstamm. Die britische Regierung hatte gehofft, dass die Seuche im Laufe des Sommers ausgerottet werden könne, da das Virus nicht sehr hitzebeständig ist. Experten warnen aber, dass die Seuche im Winter wieder größeren Umfang annehmen könnte.

Die Epidemie hatte im Februar ihren Ursprung in Northumberland. Seit Februar wurden in dem Königreich 1 973 Fälle von MKS registriert. Vier Millionen Tiere wurden notgeschlachtet.

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