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Ein Toter bei Unruhen in Belfast

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen pro-britischen Protestanten pro-irischen Katholiken ist in der nordirischen Hauptstadt Belfast am Sonntag ein Jugendlicher getötet worden.

Reuters BELFAST. Der 16-Jährige habe eine Rohrbombe werfen wollen, diese sei jedoch in seiner Hand explodiert, teilte die Polizei in Belfast mit. Der Jugendliche sei im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen erlegen. Die Polizei habe versucht, beide Gruppen in der North Queen Street in Nord-Belfast zu trennen. Dabei seien 24 Polizisten, zwei Soldaten und zwei Zivilisten verletzt, teilte die Polizei weiter mit.

Die Unruhen hätten sich auch auf die benachbarte Limestone Road ausgedehnt, teilte die Polizei weiter mit. 15 Polizeifahrzeuge seien beschädigt worden, zwei weitere Autos seien ausgebrannt. In den vergangenen Monaten war es im Norden der Hauptstadt immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Auch nach der Einigung mit der pro-irischen Untergrundorganisation IRA über die Vernichtung von Waffen im vergangenen Monat hat sich die Gewalt nicht verringert.

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