Ein Toter und 13 Verletzte werden ihm angelastet
Ehemaliger DDR-Grenzoffizier steht vor Gericht

dpa ERFURT. Wegen Totschlags und schwerer Körperverletzung steht seit heute ein ehemaliger DDR-Grenzoffizier vor dem Landgericht Erfurt. Der heute 65-Jährige muss sich für einen Toten und 13 Verletzte verantworten. Der Angeklagte soll die Errichtung von Anlagen mit Splitterminen veranlasst haben.

Unter anderem wird er für das tödliche Ende eines Fluchtversuchs im Januar 1983 verantwortlich gemacht, bei dem ein Mann verblutete. Andere Opfer wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der Angeklagte war seit 1962 zunächst Pionieroffizier in einer Grenzbrigade und später beim Grenzkommando Süd. Für den Prozess sind zwei Verhandlungstage angesetzt.

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