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Ein Toter und 30 Verletzte bei Anschlag in Thailand

Bei einem Bombenanschlag in der thailändischen Unruheprovinz Narathiwat ist am Donnerstagmorgen mindestens ein Mann getötet worden. Weitere 30 Menschen - darunter acht Kinder - wurden nach Polizeiangaben verletzt.

dpa BANGKOK. Bei einem Bombenanschlag in der thailändischen Unruheprovinz Narathiwat ist am Donnerstagmorgen mindestens ein Mann getötet worden. Weitere 30 Menschen - darunter acht Kinder - wurden nach Polizeiangaben verletzt.

Der Sprengsatz sei am Morgen auf einem belebten Markt in Sukhirin rund 800 Kilometer südlich von Bangkok explodiert. Die Bombe sei auf einem Motorrad versteckt gewesen. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Der Anschlag ereignete sich im Vorfeld eines für Donnerstag geplanten Besuchs von Thailands Ministerpräsident Thaksin Shinawatra in den südlichen Provinzen.

Einer von muslimischen Separatisten ausgelösten Welle der Gewalt sind im islamisch geprägten Süden Thailands seit Januar mehr als 320 Menschen zum Opfer gefallen. Die Rebellen wollen eine Abspaltung der fünf mehrheitlich von Muslimen bewohnten Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani, Satun und Songkhla. 90 % der Thailänder sind Buddhisten, während sich nur 5 % zum Islam bekennen.

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