Einbeziehung der Bank Austria beeinflusst Ergebnis positiv
Analysten erwarten gutes Quartalsergebnis bei Hypo-Vereinsbank

dpa-afx FRANKFURT. Die Bayerische Hypo-Vereinsbank AG wird am Montag für das erste Quartal voraussichtlich einen Vorsteuergewinn zwischen 773 Mill. ? und 850 Mill. ? ausweisen. Dies erwarten von der Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Analysten. Im Vorjahresquartal hatte das Institut einen Vorsteuergewinn von 617 Mill. ? erwirtschaftet.

"Das Ergebnis wird durch die Einbeziehung der Bank Austria und den Verkauf von Foreign & Colonial positiv beeinflusst," sagte Ralf Dibbern von M.M. Warburg. Er erwartet einen Vorsteuergewinn von 850 Mill. ? und einen Nettogewinn von 536 Mill. ?. Metehan Sen, Bank-Analyst von Sal Oppenheim, erwartet beim Vorsteuergewinn 790 Mill. ?. Ohne den Verkauf der 90 % an Foreign & Colonial betrage dieser lediglich 410 Mill. ?. Der Verkauf an die Versicherungsgruppe Eeureko brachte der Hypo-Vereinsbank steuerfrei 667 Mill. ? ein.

Besonders interessant wird nach Angaben der Analysten die Kostenentwicklung sein, die bei Commerzbank und Dresdner Bank aus dem Ruder zu laufen drohe. "Die Hypo-Vereinsbank wird die Kosten besser unter Kontrolle haben, da die Bonuszahlungen nicht so stark zu Buche schlagen werden. Es sollten keine bösen Überraschungen auftreten", sagte Dibbern.

Martin Peter, Analyst bei der West LB Panmure, betont, die Bank verfolge eine überzeugende Strategie. Das Ergebnis vor Steuern schätzt er auf 773 Mill. ?. Er fügte hinzu, dass sich die Bank von Problemen in ihren Immobiliengeschäften schneller erholt habe als von vielen erwartet. "Die Hypo-Vereinsbank hat mehr erreicht als einige andere Banken, die zwar viel Lärm produziert, aber wenig umgesetzt haben", sagte Peter.

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